Beide Behörden haben eine lange Tradition. Die Besetzung der neu geschaffenen Planstelle des "Bauinspektors für Meliorationen in der Provinz Westfalen" durch den Königlichen Wasserbaumeister Michaelis, am 25. Juni 1859 , markiert die Gründung des Königlichen Meliorationsbauamtes Münster. Im Jahre 1920 wurden die Meliorationsbauämter in der Provinz Westfalen in Kulturbauämter umbenannt. Im Jahre 1939 erfolgte die Umbenennung in Wasserwirtschaftsämter. Mit dem Inkrafttreten des Landesabfallgesetzes NRW am 18.12.1973 erfolgte die Umbenennung in Staatliche Ämter für Wasser- und Abfallwirtschaft.
Beim damaligen Wasserwirtschaftsamt Münster (WWA), dem späteren Staatlichen Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft (StAWA), erfolgte mit Inkrafttreten des Landeswassergesetzes NRW am 04. Juli 1979 eine Verlagerung der Aufgabenschwerpunkte hin zum Umweltschutz. Das Wasserwirtschaftsamt, später das Staatliche Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft, befand sich im damaligen Dienstgebäudes des Landesamtes für Agrarordnung an der Stubengasse. Im Laufe der Jahre kam es zu einer erheblichen Personalverstärkung. Infolge Raumnot mussten dadurch nach und nach Abteilungen ausgelagert werden.
![]() |
|